Emotionale Erschöpfung:

Sie ist das Kern- oder Leitmotiv für Burnout. Hierher gehören Aussagen wie:

 

Ich habe keine Kraft mehr

Eigentlich kann ich nicht mehr

Ich fühle mich leer

Was tue ich hier eigentlich

Ich will eigentlich nur noch schlafen

 

Tritt emotionale Erschöpfung gemeinsam mit einer gewissen Unzufriedenheit mit der derzeitigen Situation auf (Beruf, Privatleben) bildet sie den Nährboden für ein Burnout.

 

Depersonalisation:

Dies bedeutet ein reduziertes Engagement für andere (Mitmenschen allgemein, Kollegen, Klienten). Man nimmt oft eine zynische Haltung ein, zieht sich zurück und vermeidet Kontakte.

 

Abnehmende Leistungsfähigkeit:

Anfangs vermindert sich die Leistungsfähigkeit kaum merklich, vor allem auch deshalb, weil es sich bei vielen Burnout

gefährdeten Menschen um echte Leistungsträger handelt, die auch noch in schlechten Zeiten mehr tun als viele ihrer Mitmenschen, die es auch oft so gewöhnt sind, im Hamsterradweiter zu treten, dass sie die abnehmende Leistung lange Zeit gut verstecken können, auch vor sich selbst. Hier sind es vor allem die körperlichen Symptome, die auftauchen, wie z. B. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, aber auch Konzentrationsstörungen oder Vergesslichkeit.