Die Verhaltenstherapie gilt neben der Psychoanalyse als zweite „große" Therapieform. Sie ist vergleichsweise zur Psychoanalyse jung, denn ihre Entwicklung begann erst ab den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts.

 

Was ist Verhaltenstherapie?

 

Die moderne Verhaltenstherapie ist eine Form von Psychotherapie, mittels derer KlientInnen mit verschiedensten Problemen (z.B. Ängsten, Depressionen, Süchten, körperlichen Veränderungen) behandelt werden.
Die für jeden Klienten maßgeschneiderte Therapie wird von VerhaltenstherapeutInnen mit großer Einfühlsamkeit, Flexibilität und Sorgfalt auf Basis umfangreichen Fachwissens geplant und durchgeführt, wobei die aktive Mitarbeit des Klienten unerlässlich ist.

 

Globalziel der Therapie

 

Als Globalziel der Therapie lässt sich die Verbesserung und Stabilisierung der Autonomie festmachen. KlientInnen sollen langfristig zum eigenen Experten werden: Für ein vorhandenes Problem zu wissen, woher es kommt, welche Faktoren es aufrechterhalten und wie damit umgegangen werden kann bzw. was man dagegen tun kann. im Zentrum bleibt das gemeinsam erarbeitete Therapieziel. Das Erkennen von Problemen und deren Bedingungen ist notwendig, aber erst, wenn Betroffene in der Lage sind, die gewünschten Änderungen auch in ihren alltäglichen Handlungen (und Einstellungen) umzusetzen, ist das Ziel wirklich erreicht.

 

Die therapeutische Arbeit

 

In meiner therapeutischen Arbeit lege ich großen Wert auf "Hilfe zur Selbsthilfe". Durch geleitetes Entdecken möchte ich meinen Patienten/Klienten helfen ihre Fähigkeiten, Kräfte und Ressourcen zu mobilisieren. Ich möchte Sie dabei unterstützen, ihre Gefühle, Gedanken sowie ihr Verhalten zu verstehen – ihnen zu mehr Lebensqualität und -freude verhelfen.

Mit dem Verschwinden oder der deutlichen Linderung belastender Symptome ist meist auch eine spürbare Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und des Selbstvertrauens verbunden.